Mit Titeln wie "Trag meine Liebe wie
einen Mantel“, "Hart und weich zugleich“, "Fandango“ oder "Euer Fritze mit
der Spritze“ hat er in der Österreichischen Popmusik Meilensteine gesetzt.
Die Hörer des "Krone Hitr@dios“ haben unter den 200 größten nationalen und
internationalen Superhits aller Zeiten sein "Kokain“ auf Platz 7 gewählt.
Eine Zeitlang hat er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und an
Drehbüchern und Anekdoten geschrieben. Jetzt ist er wieder da und packt aus:
in einer witzig-charmanten Abrechnung, die keinen Zuhörer unberührt lässt.
In einer Abrechnung vor allem mit sich selbst. Hier werden die Leichen in
seinem Keller genüsslich exhumiert, bisher geheimgehaltene Exzesse
aufgedeckt, sorgfältig Getarntes bloßgestellt. Schonungslos enthüllt
Bukowski seinen Boris, bevor uns der noch zum Denkmal wird. Gnadenlos
entreisst Boris Bukowski den Mantel, der ihn wärmt.
Mit pointierten Zwischentexten, Anekdoten und stories konterkariert er nicht
nur seine zeitlosen Klassiker von "Ich bin müde“ bis "Hundert Stunden am
Tag“, sondern auch neue Songs wie "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“,
(Text von Francois Villon), "Sex in der Stadt“ oder "Vereinsamt“ (nach
einem Gedicht von Friedrich Nietzsche).
In einem furiosen Showdown, brillant begleitet von seinem Keyboarder Robert
Schmidt, wird eines immer klarer:
Wenn Bukowski mit Bukowski fertig ist,
wird nur das Publikum gewonnen haben!