Wie kommt Michael Tschuggnall
zu seinen Song-Ideen? "Komponieren kann ich nur zu Hause am Klavier", meint
er, "und für einen guten Song braucht man Zeit. Man kann sich zwar hinsetzen
und zur schnellen Komposition zwingen, aber dann wird es immer nur ein
mittelmäßiger Song bleiben. Manchmal kommen zwei kleine Ideen in einer
halben Stunde, dann sitz ich wieder Tage lang an einem Refrain."
Was zeichnet einen guten Refrain aus? "Einmal
hören und merken", ist Michael überzeugt. "Vor Jahren hab ich Freunden ein
erstes Demo von "ATears of happiness" vorgespielt. Einer davon hat mich zwei
Jahre später gefragt, was daraus geworden ist und hat mir noch den Refrain
vorsingen können! Da hab ich gemerkt...da ist mir wohl was gelungen."
"Die Musik für einen Song fertigzustellen,
gelingt mir dann noch relativ schnell", ergänzt Michael. "Aber für den Text
brauch ich dann meistens noch Monate. Das ist das Schwierigste für mich!"
Michaels Vorbild als Songwriter ist Herbert Grönemeyer. Musikalische
Vorbilder sind weiters Queen, Elton John, und einige Bassisten und Pianisten
aus der Jazzszene, "die ich aber gar nicht namentlich aufzähl, weil die
kennt keiner."
"Langfristig plane ich nicht", sagt Michael.
"Ich nehm jeden Tag wie er kommt und versuche möglichst das Beste daraus für
mein persönliches Weiterkommen zu machen. Mein einzig langfristiges Ziel ist
momentan nur: gesund bleiben."